Die Namensverwandtschaft mit dem gleichnamigen Computerspiel-Klassiker ist
durchaus kein Versehen, handelt es sich hierbei um die Adaption dessen
– und stellt sich hier als durchaus gelungen dar.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Plug-and-Play gibt’s bei Civilization
nicht, denn neben dem Wälzen einer wahrhaft epischen Anleitung sollte man
sich vor Spielbeginn zum nächsten Möbelhaus begeben und
Die Pferde gesattelt und die Sporen geben. Eine Postkutschenstrecke
errichtet sich nicht von selbst. Außerdem gibt es noch bis zu drei Andere,
die stets versuchen die Vorherrschaft im Postgeschäft zu halten.
Wir befinden uns im 13. Jahrhundert in Deutschland, zu einer Zeit in der
Franz von Taxis auf die Idee kam Briefe und Telegramme auf festgelegten
Strecken mit Postkutschen und Kurierreitern zu befördern. Jeder Spieler
versucht durch geschickte Routenplanung, ein wenig Risiko und Glück und mit
Unterstützung von Amtspersonen so schnell wie möglich Streckenposten zu
errichten und begehrte Zusatzpunkte zu sammeln. Ein sowohl unterhaltsames als
auch durchdachtes Wettrennen beginnt...
Japan im 16. Jahrhundert. Nachdem die Macht der zentralen Staatsgewalt endgültig versiegt, ringen neue Männer um die Herrschaft im Land der aufgehenden Sonne. Legitimiert durch militärische Macht und Landbesitz machen die feudalen Herrscher des Schwertadels ihren Einfluss geltend - und hauen sich in Dirk Henn's Shogun ordentlich die Köpfe ein.
Im Westen der englischen Hauptstadt, mitten durch das Viertel Notting Hill verläuft die Portobello Road. Und auf ihr ist der berühmte Portobello Market.
Wer hier einen Stand bekommen will muss sich entweder an die Verwaltung wenden und sich auf einen der schwer erhältlichen Stände auf den Hauptstraßen bewerben, oder sich an die Inhaber der Arkaden und Plätze wenden um sich ein wenig Fläche zum Feilbieten seiner Ware zu sichern. Soweit in London.
Intrigen, Diebstahl und Mord: Am Hofe des Marquis zankt sich die feine Gesellschaft, ihr wahres Gesicht zeigend, so ganz unvornehm um Gold und Edelsteine.